Ziel des Qualitätsmanagements ist die kontinuierliche Steigerung der Effizienz IHRER Geschäftsprozesse

Mit einer starken Struktur in Ihren Arbeitsabläufen können Sie dauerhaft die hohen QualitätsanforderungenIhrer Kunden erfüllen – wir zeigen Ihnen den Weg!

Die ISO 9001 ist die bekannteste und am weitesten verbreitete Norm für Qualitätsmanagement. Sie ist nicht nur für jeden Dienstleister und jedes produzierende Unternehmen anwendbar, sondern auch weltweit gültig. Besonders für Zulieferer größerer Unternehmen ist ein funktionierendes QM-System Voraussetzung für den Erhalt ihrer Marktposition.

Wie alle Managementsysteme liegt auch der ISO 9001 der „Qualitätskreislauf“ oder „PDCA-Zyklus“ (Plan-Do-Check-Act) zugrunde, welcher die Grundlage für eine kontinuierliche Verbesserung der Qualitätsleistung des Unternehmens bildet.

Wie ein QM-System ausgestaltet ist, bestimmt dabei sowohl den Nutzen als auch den Aufwand des Systems. Moderne QM-Systeme sind dabei

  • prozessorientiert
  • mitarbeiterorientiert
  • kundenorientiert

Die Vorgehensweise bei der Ein- und Weiterführung eines Qualitätsmanagementsystems ist dabei die gleiche wie bei allen übrigen Managementsystemen wie Umwelt- oder Energiemanagement (siehe Managementsysteme).
Achtung: Ende 2015 wird die ISO 9001 ebenso wie die Umweltmanagementnorm ISO 14001 novelliert, woraus sich verschiedene Änderungen ergeben (siehe unten).

Innovation
PDCA
Einführung
Zertifiezierung
integriertes-management

Die Grundsystematik: der PDCA-Zyklus

Die Einführung eines Qualitätsmanagementsystems birgt viele Chancen und Vorteile

Mehr Qualität – weniger Kosten: Ein Qualitätsmanagementsystem sorgt für die frühe Erkennung von Fehlern und vermeidet somit die Kosten für Nacharbeiten und Reklamationen. Zusätzlich werden die Materialeinsatzkosten reduziert, denn weniger Ausschuss bedeutet weniger Rohstoffverbrauch.

Umweltschutz: Mit weniger Ausschuss wird der Rohstoffverbrauch reduziert und weniger Energie für die Herstellung des Ausschusses verbraucht. Qualitätsmanagement trägt also wesentlich zum Umweltschutz bei (siehe Umweltmanagement).

Transparenz & Unternehmenssteuerung: Die betrieblichen Abläufe werden in einem Qualitätsmanagement aufgenommen und dargestellt. Alle Prozesse werden dabei mit unternehmensspezifischen Kennzahlen belegt, die der Unternehmensleitung ein wertvolles Tool zur Steuerung und Führung des Unternehmens bieten. Je nach Reichweite des Kennzahlensystems ist das Qualitätsmanagementsystem Baustein für ein Performance-Management-System.

Definition von Vorgehensweisen und Verantwortungen: Systematisch werden alle relevanten Prozesse im Unternehmen aufgenommen, hinterfragt, kontinuierlich verbessert und auch mit Verantwortlichkeiten hinterlegt. Unter anderem werden auch die Risiken des Unternehmens systematisch überprüft und bei Bedarf Vorbeugungsmaßnahmen eingeleitet – ebenfalls nach einer definierten Vorgehensweise.

Besserer Marktzugang: Wer heute kein Qualitätsmanagement hat, spielt nicht in der ersten Liga mit. So ist z.B. insbesondere in der Automobilbranche ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem Voraussetzung für den Kundengewinn. Aber auch für alle anderen Branchen ist das Qualitätszertifikat ein echtes Verkaufsargument.

Mit dem wiederholten Durchlaufen dieses PDCA Zyklus wird eine wesentliche Forderung von Managementsystemen erreicht: die kontinuierliche Verbesserung. Damit ein Zustand bzw. eine Verbesserung überhaupt messbar gemacht werden kann, wird meist ein Kennzahlsystem (KPI: Key Performance Index) eingeführt, das aus allen Unternehmensbereichen mit Daten gespeist wird. Dadurch erhält die Unternehmensleitung ein mächtiges Instrument zur Überwachung und Steuerung des Unternehmens an die Hand. Voraussetzung dafür ist, dass nicht nur die richtigen Kennzahlen definiert werden, sondern auch die dazu notwendigen Daten zur Verfügung stehen, weswegen effiziente Managementsysteme auch immer ein adäquates Umsetzungskonzept im IT Bereich benötigen. Dies ermöglicht dann auch eine schlanke und gleichzeitig effiziente Umsetzung der Managementsysteme.

Ende 2015 werden sowohl im Bereich Qualität als auch im Bereich Umwelt die überarbeiteten Normen erscheinen. Ziel des ISO-Committees war es, die Schwachstellen der ISO 9001:2008 auszumerzen, also insbesondere den betriebswirtschaftlichen Blick (Kostenanalyse, finanzbezogene Kennzahlen) sowie die Betrachtung der Risiken des Unternehmens zu stärken (Risikomanagement). Außerdem sollte die Struktur der Qualitäts- und Umwelt-Normen vereinheitlicht werden, was zu der gemeinsamen HLS Struktur (High–Level–Structure) geführt hat. Durch die einheitliche Struktur wird die Verbindung der Managementsysteme zu einem integrierten Management zukünftig noch deutlich einfacher. Weitere Änderungen, die sowohl die neue ISO 9001 als auch ISO 14001 betreffen, sind:

  • Stakeholder-Ansatz
    Alle Interessengruppen (Stakeholder) wie Geschäftsführung, Mitarbeiter, Kunden, Behörden usw. haben ihre eigenen Erfordernisse und Erwartungen, welche nun zunehmend in die Entscheidungsprozesse der Unternehmensführung einfließen sollen.
  • Risikomanagement
    Unternehmen müssen zukünftig alle Risiken und Chancen identifizieren, analysieren und überwachen, die sich auf das Erreichen der Ziele des jeweiligen Managementsystems auswirken, wie im QM das Erreichen der Kundenzufriedenheit (z.B. Entwicklungsrisiken oder Beschaffungsrisiken). Analog müssen im UM alle wesentlichen Umweltrisiken betrachtet werden.
  • Dokumentierte Informationen
    Eine begriffliche Änderung, die bei beiden Normen gilt: Statt von Dokumenten und Aufzeichnungen wird nur noch von dokumentierter Information gesprochen.
  • Leadership
    Die oberste Leitung wird jetzt als „Top Management“ bezeichnet und bekommt neben dem neuen Namen auch eine größere Verantwortung für die Effektivität der Managementsysteme und die Integration in die Kerngeschäftsprozesse.
  • Geschäftsumfeld
    Die externen Prozesse, Produkte und Dienstleistungen sollen zukünftig stärker kontrolliert werden. Im QM bedeutet dies, dass vor-, nach- und ausgelagerte Prozesse evaluiert werden müssen. Für das UM werden zukünftig auch die Umwelteinflüsse von externen Aktivitäten, Produkten und Dienstleistungen (Produktlebenszyklus) berücksichtigt.
  • Prozessorientierung
    Alle Kernabläufe einer Organisation sollen beschrieben werden, inklusive Inputs, Outputs, Verantwortlichkeiten etc. Sowohl im QM als auch im UM werden Prozesskennzahlen zur Bewertung gefordert. Die Kennzahlen bilden wiederum die Grundlage für die Festlegung der QM- bzw. UM-Ziele, sodass die Erreichung der Ziele künftig anhand der Kennzahlen überprüft werden kann.

Die Übergangsfrist für die Umstellung auf die neuen Normen beträgt 36 Monate, sodass die Anpassungen stets zu einem Rezertifizierungstermin umgesetzt werden können. Informieren Sie sich dennoch frühzeitig bei uns – anhand einer Gap-Analyse ermitteln wir, welche Änderungen vorgenommen w erden müssen. Selbstverständlich begleiten wir Sie auch bei der Umsetzung der neuen Normen.

Mit der Eingliederung von anderen Managementsystemen wie das Umweltmanagement, Energiemanagement oder Arbeitssicherheit schaffen Sie ein integriertes Managementsystem, welches gegenüber der…
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Materialeffizienz ist der Weg in eine grünere Zukunft, der sich nicht nur für die Umwelt lohnt sondern auch für den Unternehmer.

Dr. Sigi Schwub, Leitung: Innovation, Technologie, Umwelt – Hüttl & Vierkorn Wirtschaftsberatungs GmbH & Co. KG