Eine erfolgreiche Unternehmenssanierung bedarf eines ganzheitlichen Analyseansatzes der in wirkungsvollen Sanierungsmaßahmen mündet.

Mit unserer jahrzehntelangen Erfahrung aus der Finanzwirtschaft sorgen wir dafür, dass Ihr Sanierungskonzept auch auf das Verständnis der Kapitalgeber trifft

DDie Krisen- und Sanierungsberatung von Hüttl & Vierkorn unterstützt Sie bei der Wiederherstellung der Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens, wenn Sie sich in einer wirtschaftlich schwierigen Situation befinden.

In dem Bewusstsein, dass jedes Unternehmen, genauso wie jeder Unternehmer und jede Unternehmenskrise unterschiedlich und individuell zu betrachten sind, gehen wir bei der Sanierungsberatung in einem einheitlichen Vier–Stufen-Verfahren vor.

  • Schwachstellenanalyse/Krisenursachenanalyse
  • SWOT-Profil und Bestimmung Krisenstadium
  • Integrierte Sanierungsplanung
  • Sanierungskonzept und Überwachung

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Schwachstellenanalyse

Ausgehend von den Basisdaten Ihres Unternehmens („Unternehmensprofil“) erstellen wir im ersten Schritt der Sanierungsberatung eine Schwachstellenanalyse. Die untersuchten Bereiche („Untersuchungsbereiche“) gliedern sich hierbei wie folgt:

  • Markt & Wettbewerb
  • Leistungswirtschaft
  • Finanzwirtschaft
  • Recht & Steuern

Das Unternehmensprofil bietet uns einen Überblick über die Geschäftstätigkeit, die rechtlichen sowie steuerlichen Rahmenbedingungen, die Unternehmenshistorie und weitere wichtige Eckdaten des Unternehmens. Sofern ein solches Profil nicht bereits vorhanden ist, entnehmen wir diese Daten den von Ihnen zur Verfügung gestellten Informationen, wie beispielsweise

  • Jahresabschlüsse
  • Unternehmensplanungen
  • Markt- und Außenauftritt
  • Betriebliche EDV
Aus der Analyse von Markt und Wettbewerb werden die exogenen/externen Krisenursachen abgeleitet. Als Ergebnis werden Chancen und Risiken des Unternehmens definiert.
Beispiele für Analysebereiche:
  • Marktstellung des Unternehmens
  • Wachstumsprognosen
  • Geschäftsmodell
Aus der Analyse des Bereichs Leistungswirtschaft werden die endogenen/internen Krisenursachen abgeleitet. Als Ergebnis werden Stärken und Schwächen des Unternehmens definiert.
Beispiele für Analysebereiche:
  • Effizienz des Produktionsprozesses
  • Auslastung der Kapazitäten
Aus der Analyse des Bereichs Finanzwirtschaft werden ebenfalls die endogenen/internen Krisenursachen abgeleitet. Als Ergebnis werden Stärken und Schwächen des Unternehmens definiert.
Beispiele für Analysebereiche:
  • Entwicklung der verfügbaren Liquidität
  • Historische Entwicklung Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Wie die Bereiche Leistungs- und Finanzwirtschaft werden auch im Bereich Recht und Steuern die endogenen/internen Krisenursachen abgeleitet. Als Ergebnis werden Stärken und Schwächen des Unternehmens definiert.
Beispiele für Analysebereiche:
  • Arbeitsrechtliche Vertragsgrundlagen
  • Einfluss von Steuer- und Rechtsgestaltung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
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SWOT-Profil & Krisenstadium

Die Ergebnisse der Schwachstellenanalyse/Ursachenanalyse münden in die Erstellung eines SWOT-Profils („SWOT-Profil“) der gesamten Unternehmung. Das SWOT-Profil dokumentiert Chancen und Risiken des Marktes sowie Stärken und Schwächen der Unternehmung gleichermaßen und setzt diese innerhalb einer Matrix zueinander ins Verhältnis. Ziel der Erstellung des SWOT-Profils ist aufzuzeigen, wie Risiken gemindert, verhindert und Schwächen abgebaut werden können. Gleichzeitig wird herausgearbeitet, welche Chancen bestehen und wie diese genutzt werden können bzw. welche Stärken hierfür nutzbar sind.

Das vollständige SWOT-Profil Ihres Unternehmens dient als Grundlage für Bestimmung des Krisenstadiums.

Ähnlich der Krankheit eines Menschen gibt es auch typische Symptome in Unternehmenskrisen. Jedes Symptom besitzt eine oder mehrere Ursachen, die durch geeignete Maßnahmen bekämpft werden müssen um das Unternehmen langfristig widerstandsfähig und wettbewerbsfähig zu machen. Gleichzeitig können verschiedene Symptome auch eine einzige oder einige wenige Ursachen haben.

Zusätzlich können die verschiedenen Symptome/Merkmale der Krise auch deren Schwere und Fortschritt verdeutlichen. Man kann anhand der Symptome also entnehmen wie weit eine Krise bereits fortgeschritten ist und wie gefährlich diese für den Fortbestand des Unternehmens ist.

Deshalb wird anhand der verschiedenen Krisensymptome das jeweilige Krisenstadium bestimmt.

In der Betrachtung der Krisenphase („Krisenstadium“) werden gemäß IDW S 6 sechs Stufen unterschieden:

  • Stakeholderkrise
  • Strategiekrise
  • Produkt- und Absatzkrise
  • Erfolgskrise
  • Liquiditätskrise
  • Insolvenz
Ausgehen vom SWOT-Profil werden die Krisensymptome identifiziert und die Ursachen bestimmt. Gleichzeitig werden die Merkmale dem Krisenstadium zugeordnet.
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Sanierungsplanung

Ausgehend von den identifizierten Krisenursachen leiten wir gemeinsam mit Ihnen ein strukturelles sowie finanzielles Leitbild für die Zukunft ab.

Auf der Grundlage des zukünftigen Leitbilds des Unternehmens definieren wir adäquate, wirkungsvolle Sanierungs- und Restrukturierungsmaßnahmen und führen diese in einer Sanierungsplanung zusammen.

Unser Fokus liegt hierbei darauf, Maßnahmen nach Ihrer Wirksamkeit transparent und deutlich zu formulieren. Für die nachhaltige Wiederherstellung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens ist es deshalb unerlässlich alle beteiligten Personen, wie auch Bereiche mit einzuschließen. Eine erfolgreiche Sanierung wird deshalb sowohl von Eigentümern, Mitarbeitern, Kapitalgebern als auch Lieferanten in einem für alle Beteiligten bestmöglichen Szenario gemeinschaftlich getragen.

Bestandteile einer typischen Sanierungsplanung sind hierbei:

  • Leitbild
  • Sanierungsmaßnahmen
  • Liquiditätsplan
  • Szenarioanalyse und Sanierungsmehrwert
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Sanierungskonzept

Die Anlässe für die Erstellung eines Sanierungskonzepts sind vielfältig und können gesetzlicher oder regulatorischer Natur sein. Beispiele für die zwingende Notwendigkeit eines Sanierungskonzepts sind etwa:
  • Vergabe oder Verlängerung von Problemkrediten (MaRisk der BaFin vom 14. August 2009)
  • Sanierungsbeitrag der Finanzbehörden (z.B. BMF Schreiben vom 27. März 2003)
Auch sofern sich bei der Sanierung Ihres Unternehmens keine zwingende Konsequenz zur Erstellung eines Sanierungskonzepts ergibt, ist es zweckmäßig die Krisenbewältigung nach den Rahmenkriterien für Sanierungskonzepte durchzuführen. Grundlage bildet hierbei das IDW S 6, welches für Sanierungskonzepte bestimmte Bestandteile vorschreibt:
  • Bestandsaufnahme
  • Sanierungsfähigkeit
  • Leitbild
  • Sanierungsplan
  • Maßnahmenprogramm
  • Urteilsbildung und Kundgabe
Ergebnis des Sanierungskonzepts ist schlussendlich eine Aussage über die Sanierungsfähigkeit zu treffen.
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Die Dinge sind nie so, wie sie sind. Sie sind immer das, was man aus ihnen macht.

Jean Anouilh (1910-1987), frz. Dramatiker